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Verschiedene Sorten an Herbst- und Wintergemüse
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Gesundheit

Kulinarische Highlights im Herbst

Die letzten Erntewochen im Jahr bringen noch einmal ein besonders farbenfrohes Sortiment an Gemüse und Blattsalaten auf den Tisch. Auch Lagersorten wie Kürbis, Fenchel und Lauch (Porree) sind noch frisch im Handel erhältlich. Die Gemüsesorten aus der regionalen Herbsternte schmecken nicht nur lecker, sie sind oft auch reich an Nährstoffen. Lesen Sie mehr über die gehaltvollen Sorten und lassen Sie sich im Teil 2 von Rezepten in unserer Saisongalerie inspirieren. Guten Appetit!

Der Spätherbst deckt frisch auf: Welche Herbststars Erntezeit haben

Welche Herbststars Erntezeit haben

In diesen Tagen werden vor allem Gemüsekohlarten wie Brokkoli, Blumen-, Grün-, Rot-, Weiß- und Rosenkohl und Kohlrabi geerntet. Außerdem Steckrüben, Pastinaken, Topinampur, Rote Bete, Meerrettich und Schwarzwurzeln. Saison haben zudem noch Blattgemüse und Salate wie Chicoree, Chinakohl, Blattspinat und Feldsalat (Rapunzel).

Mann transportiert Kürbisse in einer Schubkarre

Warum „regional-saisonal“ empfehlenswert ist

Wer Sorten aus regionalem Freilandanbau kauft, erhält besonders frische, aromatische und günstige Produkte und stärkt damit die Landwirtschaft. Kurze Wege zum Verbraucher verbessern die Ökobilanz und tragen zum Klimaschutz bei. Orientierung für den Einkauf gibt der Saisonkalender des Bundeszentrums für Ernährung (BZfG), den Sie hier als Poster herunterladen können (PDF).

Viele Obst- und Gemüsesorten sind inzwischen auch außerhalb der Haupterntezeit erhältlich. Mit viel Energie- und Wassereinsatz werden sie in Gewächshäusern gezogen, eingelagert oder aus warmen Ländern per Schiff und Flugzeug in den Handel gebracht. Solche Produktions- und Transportaufwände werden allerdings eingepreist.

Rosenkohlpflanze mit Röschen und Blättern

Warum manches Gemüse den ersten Frost braucht

Manche Gemüsesorten wie Grünkohl, Rosenkohl und Pastinaken entwickeln mit dem ersten Frost ihr volles Aroma. Die Kälte sorgt dafür, dass sich der Stoffwechsel in der Pflanze verlangsamt, während das Sonnenlicht die Photosynthese weiter ankurbelt. Der Stärkegehalt sinkt, während der Zuckergehalt durch Enzym-Umbau steigt. Dadurch fällt der Geschmack deutlich milder aus. Heute werden auch Sorten mit höherem Zuckergehalt gezüchtet, die den Frosteffekt nicht mehr benötigen.

Schüssel mit Grünkohl

Warum Grünkohl als Superfood gilt

Grünkohl wurde vor einiger Zeit in den USA als rohe Zugabe (engl. „Kale“) in Smoothies entdeckt und wegen seines Nährstoffgehalts kurzerhand zum trendigen Superfood deklariert. Auch für salzige Gemüsechips lassen sich die krausen Blätter im Backofen trocknen. In Norddeutschland kennt man den Grünkohl schon seit Generationen als deftiges Eintopfgericht im Herbst und Winter. Er ist reich an Vitamin C, Provitamin A, Folsäure, Kalium, Kalzium, Magnesium, Balaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen.

Teller mit deftiger gemüsesuppe

Warum wir jetzt gern deftiger genießen

In der lichtärmeren Jahreszeit ist der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen besonders hoch. Auch die Kälte lässt uns zu gehaltvolleren Nahrungsmitteln greifen. Frisches Saisongemüse deckt den Nährstoff- und Energiebedarf des Organismus optimal. Die enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe stärken die Abwehrkräfte. Als Eintopf, Suppe oder gedämpftes Gemüse zubereitet, sind sie traditionell eine angenehm wärmende und leckere Mahlzeit.

Holzlöffel mit Fenchelsamen

Wie sich Blähungen oder Gerüche vermeiden lassen

Die Ballaststoffe mancher Kohlsorten sind manchmal etwas schwerer verdaulich. Gegen Blähungen helfen Kümmel, Wacholder oder Fenchelsamen, die einfach mitgekocht werden. Auch etwas Säure, beispielsweise durch die Zugabe von einem Schuss Weißwein, Essig oder von Apfelstücken, kann hier verdauungsförderlich sein. Sie helfen außerdem, den typischen Kohlgeruch, der beim Kochen entsteht, etwas einzudämmen.

Gemüse im Herbst: Winterzeit ist Kohlzeit

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Winterzeit ist Kohlzeit

Nicht nur in der kalten Jahreszeit hat Kohlgemüse viel zu bieten. Andreas Schulte vom BzfE sprach mit Ernährungswissenschaftler Harald Seitz über den Gehalt sowie über Tipps zur Aufbewahrung und Zubereitung. © Bundeszentrum für Ernährung (BZfE).
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Claudia Rembecki

Redakteurin, BARMER | Unternehmenskommunikation

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