Wenn Kinder sich beim Toben oder Spielen verletzen die Eltern unsicher sind, was zu tun ist, kann ihnen die Kindernotfall-App der BARMER helfen.
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Erste Hilfe für den Nachwuchs

Wenn dem Kind etwas passiert, hilft Ratlosigkeit den Eltern nicht weiter. Doch kleine Unfälle bleiben nicht aus, und im Notfall ist es viel wert, gut vorbereitet zu sein und zu wissen, was zu tun ist. Die Kindernotfall-App der BARMER, in Zusammenarbeit mit den Johannitern entwickelt, unterstützt Eltern dabei. Vier Anwendungsbereichen helfen schnell und einfach weiter.

Am einfachsten können sich Helfer anhand verschiedener Leitsymptome, also den Symptomen, die beim betroffenen Kind am stärksten auffallen, orientieren. Ist das Kind beispielsweise bewusstlos, finden Eltern, Großeltern oder Betreuer unter dem Stichwort „Nicht erweckbar“ alle wichtigen Informationen und Handlungsempfehlungen. Zusätzlich gibt es ein Erste-Hilfe-ABC, in dem Interessierte zum Beispiel nachlesen können, wie ein Druckverband oder die stabile Seitenlage funktionieren.

Ist das Kind schwerer verletzt, ist oft professionelle Hilfe nötig. Durch eine Suchfunktion können Nutzer Kinderärzte, Krankenhäuser, Apotheken oder chirurgische Ambulanzen in der Nähe ermitteln. Über eine Standortsuche oder die Eingabe der Postleitzahl kann man sich die Ergebnisse auf einer Karte oder als Liste anzeigen lassen.

Auch falls ein Krankenwagen gerufen werden muss, hilft die App weiter. Der Notruf 112 ist nur einen Klick entfernt und die fünf W-Fragen (Wo ist es passiert? Was ist passiert? Wie viele Verletzte/Betroffene? Welche Art von Verletzungen? Warten auf Rückfragen) können nachgelesen werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit, im Voraus ein Adressbuch anzulegen, sodass auch der Arzt des Vertrauens oder andere wichtige Personen schnellstmöglich benachrichtigt werden können.

Am besten ist es, wenn es zu keinem Vorfall kommt, bei dem sich das Kind verletzt. Dafür können sich Eltern an Checklisten orientieren, um die Umgebung des Kindes in Kita oder Schule, Zuhause und beim Schlafen sicherer zu machen. Zum Beispiel sind rutschfeste Matten unter Teppichen und Läufern ein guter Tipp für mehr Sicherheit innerhalb der eigenen vier Wände. Darüber hinaus gibt es Informationen zur Rundum-Vorsicht, etwa über Gift, Strom und die Gefahren der Sonne.

Eltern, Großeltern und anderen Betreuern kommt die App gleich doppelt zugute. Zum einen können sie sich mit ihrer Hilfe bereits im Vorfeld über Erste-Hilfe-Maßnahmen am Kind informieren; zum anderen können sie die App im Falle eines Falles aber auch zum schnellen Nachgucken nutzen – und zwar auch ohne Internetzugang. Außerdem bietet die Johanniter-Unfall-Hilfe speziell auf das Kind ausgerichtete Erste-Hilfe-Kurse an, in denen das Thema Kindersicherheit in neun Unterrichtsstunden intensiv behandelt wird.

Claudia Rembecki

Redakteurin, BARMER Unternehmenskommunikation

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