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Intensivtherapie sicherer machen

Wenn Patientinnen und Patienten auf der Intensivstation einer Klinik behandelt werden müssen, handelt es sich zweifelsohne um eine ernsthafte Erkrankung. In diesem Fall möchte man für sich oder seine Angehörigen verständlicherweise die bestmögliche Behandlung erfahren und wieder gesund werden. Je länger die Behandlung auf der Intensivstation dauert, desto höher ist das Risiko, dass sich unerwünschte Langzeitfolgen einstellen.
Mit dem Projekt ERIC erproben BARMER und die Charité im Verbund mit derzeit 13 Partnerkliniken nun eine verbesserte Behandlungsqualität auf Intensivstationen, um Risiken für Langzeitfolgen zu mildern beziehungsweise gar nicht erst entstehen zu lassen.
ERIC ist übrigens die Abkürzung des englischsprachigen Projekttitels „Enhanced Recovery after Intensive Care” – was frei formuliert so viel bedeutet wie „Bessere Nachsorge nach Intensivbehandlung”.

Optimierte Behandlung mit ERIC – ein Beispiel

Hans Fuhrmann wird in einer ERIC-Partnerklinik an einer schweren Blutvergiftung (Sepsis) behandelt. Nach mehr als fünf Monaten Intensivstation, Rehabilitation und ambulanten Therapien ist er heute wieder auf dem Weg der vollständigen Genesung. Durch das ERIC Projekt wurde er von Anfang an durch Spezialisten der Charité täglich mitbehandelt, indem telemedizinische Visiten zu seinem Fall durchgeführt wurden. So konnten die Ärzte im Kreiskrankenhaus ergänzend Spezialisten-Know-how anwenden, ohne den Patienten aufwendig transportieren zu müssen. Seiner Frau, die selbst ist auf Gehilfen angewiesen ist, war es durch die vor Ort-Behanlung möglich, ihren Mann täglich zu besuchen.
Hans Fuhrmann wird bald mit seinem Hausarzt den 6-Monats Check-Up durchführen. Bei den vorherigen Untersuchungen zeigte sich bis auf eine leichte Schwäche in den Beinen und einer Störung der Feinmotorik keine Auffälligkeiten. Diese sind bereits durch regelmäßige Physiotherapie deutlich verbessert.

Mehr zu den möglichen Langzeitfolgen einer Intensivtherapie und zum Projekt ERIC erläutert Dr. Ursula Marschall, Leitende Medizinerin bei der BARMER, im Video-Interview.

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Mehr über das Projekt ERIC finden Sie auch auf den Seiten 20 und 21 in der Print-Ausgabe 2/2018 des BARMER-Magazins für Versicherte.

Doris Goedecke-Vorberg

Redaktion, BARMER | Unternehmenskommunikation


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