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Hyperhidrose-Studie

Schwitzen ist für den Körper lebenswichtig. Der vom Körper ausgeschiedene Schweiß legt sich wie ein Film auf die Haut und kühlt uns ab. Auf diese Weise regulieren wir unsere Körpertemperatur. Schweiß besteht vor allem aus Wasser und Salzen und ist zunächst vollkommen geruchsneutral. Der unangenehme Geruch entsteht erst, wenn Bakterien den Schweiß zersetzen und dadurch Abbauprodukte wie beispielsweise Buttersäure entstehen. Im Durchschnitt schwitzt jeder Mensch circa einen Liter pro Tag, der Großteil dessen verdunstet jedoch, sodass wir es gar nicht als Schweiß bemerken.
Doch es gibt auch Menschen, die deutlich mehr schwitzen als andere. Vom sogenannten übermäßigen Schwitzen spricht man, wenn jemand grundlos schwitzt, ohne dass der Körper beispielsweise durch hohe Außentemperaturen oder physische Bewegung dazu stimuliert wird. Aber nur rund 1% der Menschen, die exzessiv schwitzen, haben auch die Störung Hyperhidrose. Diese resultiert aus überaktiven Schweißdrüsen. Das übermäßige Schwitzen an Händen, Füßen, Achseln oder im Gesicht ist für die Betroffenen häufig mit unangenehmen Begleiterscheinungen verbunden.

Allerdings ist die Studienlage zur Hyperhidrose recht dünn, sowohl in Bezug auf die Ursachen als auch auf mögliche Therapieformen. Genau das will die Universität Trier nun ändern und eine Studie rund um die Störung durchführen. Teilnehmer können dazu beitragen, neue Erkenntnisse und möglicherweise Therapieformen zu diesem Phänomen zu gewinnen. Dazu müssen sie nicht einmal nach Trier reisen. Stattdessen können die Probanden einen Online-Fragebogen ausfüllen. Zusätzlich wird ihnen im Verlauf der Untersuchung Material für eine Speichelprobe zugeschickt.

Anmeldung

Probanden können sich bei Interesse per Mail unter hyps@uni-trier.de
oder telefonisch unter 0651/201-3709 melden.

Claudia Rembecki

Redakteurin, BARMER | Unternehmenskommunikation


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