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Frau niest in ein Taschentuch

Immun gegen Heuschnupfen?

Jeder Siebte in Deutschland leidet unter Heuschnupfen. Um den Sommer möglichst ohne tränende Augen und verstopfte Nase genießen zu können, sollten Gräser-Allergiker bereits im Herbst bzw. Winter die sogenannte Hyposensibilisierung angehen. Dr. Utta Petzold, Allergologin bei der BARMER, rät Betroffenen zu einem Arztbesuch. „Heuschnupfen sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Abgesehen von Niesattacken und juckenden Augen lässt nicht nur die Leistungsfähigkeit nach. In der Folge kann auch ein Asthma entstehen, wenn man die zunächst nur lästigen Symptome einfach ignoriert“, so Petzold. Eine rechtzeitige Therapie könne Allergiker gegen solche teils chronischen Erkrankungen wappnen. Aus Sicht der BARMER ist deshalb die spezifische Immuntherapie eine wirkungsvolle Maßnahme gegen Heuschnupfen & Co.

BARMER-Expertin Dr. med. Utta Petzold

ZITAT

Durch eine rechtzeitige Immuntherapie können die Symptome von Heuschnupfen ausgemerzt oder zumindest deutlich abgeschwächt werden.

Dr. Utta Petzold, Allergologin bei der BARMER

Frühe Therapie hat beste Erfolgsaussichten

Denn in der Blühphase, wenn die Pollen bereits fliegen, lassen sich nur noch die Symptome der Allergie behandeln. Im Herbst und im Winter davor jedoch kann durch die Hyposensibilisierung die eigentliche Ursache des Heuschnupfens behandelt werden, nämlich die Überreaktion des Immunsystems auf die sonst harmlosen Pollen. „In mehreren Therapiesitzungen wird der Körper durch die regelmäßige Gabe von Allergenen, den Auslösern der Immunreaktion, an die vermeintlich schädlichen Pollen wie Beifuß, Roggen oder Birke gewöhnt. Infolgedessen fallen Reaktionen wie eine laufende Nase oder juckende Augen künftig weniger heftig aus oder treten im besten Fall gar nicht mehr auf“, so Petzold. Die Langzeittherapie dauere in der Regeldrei Jahre. Der Aufwand lohne sich besonders bei Kindern und Jugendlichen, da die Erfolgsaussichten bei jungen Menschen am höchsten seien.

Mehr Informationen zu Allergien, ihren Ursachen und Behandlungs- möglichkeiten finden Interessierte auf der BARMER-Homepage.

 

Michaela Del Savio

Redakteurin, BARMER | Unternehmenskommunikation

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