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Illustration: anatomische Darstellung des menschlichen Herzens

Herzwochen widmen sich der Herzschwäche

Die Herzschwäche (Herzinsuffizienz) ist eine ernste und tückische Erkrankung, die sich meistens mit unspektakulären Symptomen und schleichend mit Atemnot, Leistungsabnahme und Flüssigkeitseinlagerungen beispielsweise in den Unterschenkeln (geschwollene Beine, Knöchelödeme) bemerkbar macht. Die Symptome der Herzschwäche sind zum Teil eher diffus und somit für die zumeist älteren Patienten nicht immer dem Herzen zuzuordnen. „Das birgt die Gefahr, dass ältere Betroffene ihre Beschwerden dem Alter zuschreiben und hinnehmen, anstatt zum Arzt zu gehen. Mit fatalen Folgen bis hin zu schwerwiegenden Komplikationen und Einbußen an Lebensqualität oder gar Tod“, warnt Herzspezialist Prof. Dr. med. Thomas Voigtländer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. Die chronische Herzschwäche ist in aller Regel die Folge anderer Herz- und Kreislauferkrankungen. In etwa 70 Prozent der Fälle entwickelt sie sich aus der koronaren Herzkrankheit (KHK), der Grunderkrankung des Herzinfarkts, und Bluthochdruck – allein oder gemeinsam mit Diabetes. Ebenso bedeutsam ist Übergewicht. Auch Klappenerkrankungen, Herzmuskelentzündung (Myokarditis) oder angeborene Herzfehler sind mögliche Ursachen. „Wer herzkrank ist und diesen Zusammenhang weiß, kann durch sein Therapieverhalten ein Abgleiten in eine Herzschwäche vermeiden“, betont Voigtländer. Deswegen widmen sich im November die bundesweiten Herzwochen der Herzstiftung unter dem Motto „Das schwache Herz“ den Ursachen, Symptomen und Therapiemöglichkeiten der Volkskrankheit. Infos sind unter www.herzstiftung.de/herzwochen2020 (Ratgeber-Infos, Video-Clips) abrufbar.

Tipp

Der Ratgeber „Das schwache Herz“ (180 S.) kann kostenfrei per Tel. unter 069 955128- 400 (E-Mail: bestellung@herzstiftung.de) angefordert werden. Leicht verständlich informieren Herzexperten über Ursachen, Vorbeugung sowie über aktuelle Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten der Herzschwäche. Weitere Infos unter www.herzstiftung.de/herzwochen2020 und www.herzstiftung.de/herzschwaeche-therapie.

In Deutschland leiden bis zu vier Millionen Menschen an einer chronischen Herzschwäche. Weil wegen der Pumpschwäche der Körper nicht mehr ausreichend mit Blut und damit mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden kann, kommt es zu den krankheitstypischen Symptomen. „Wer unter Atemnot und Leistungsabnahme leidet, sollte sofort zum Arzt. Je früher die Herzschwäche erkannt wird, umso eher kann man mit den heutigen Therapien gegensteuern.“

Was genau bei einer Herzschwäche im Herzen passiert, erklärt das nachstehende Video.

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Machen Sie den Risiko-Test

Rund 300.000 Menschen erleiden in Deutschland jedes Jahr einen Herzinfarkt. Mit dem Herzinfarkt-Risikotest möchte die Herzstiftung helfen abzuschätzen, ob aufgrund von Risikofaktoren eine Herzinfarkt-Gefährdung vorliegt. Zum Risikotest unter www.herzstiftung.de/risiko.

Claudia Rembecki

Redakteurin, BARMER | Unternehmenskommunikation

Bildnachweis

  • Herzschwäche; ©.abhijith3747 / stock.adobe.com
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