Die BARMER und Mimi wollten es genau wissen und sind in einer gemeinsamen Hörstudie der Frage nachgegangen: Wie gut hören eigentlich die Deutschen?
Gesundheit

Hörstudie

Das Hörvermögen der Deutschen unterscheidet sich offenbar je nach Region. So nehmen Menschen in Oldenburg Geräusche, Musik und Gespräche um etwa fünf Dezibel besser wahr als in Rostock. Zumindest belegen das erste Auswertungen des deutschlandweiten „Healthy Hearing Index“ von Mimi Hearing Technologies, die anlässlich des „Welttags des Hörens“ am 3. März präsentiert wurden. Der Index entstand im Rahmen der gemeinsamen Initiative mit der BARMER zum gesunden Hören und basiert auf statistischen Daten, die mit den  Apps „Mimi Hörtest“ und „Mimi Music“ gesammelt wurden. „Schwankungen beim Hörvermögen um einige Dezibel sind noch kein Anlass zur Panik. Der Index soll aber aus gutem Grund für das Thema sensibilisieren. Besonders junge Menschen hören gern laute Musik und können damit ihren Ohren schaden“, sagt Dr. Christian Graf, Abteilungsleiter Prävention bei der BARMER.

Junge Menschen unterschätzen Lautstärke

Dr. Henrik Matthies, Geschäftsführer von Mimi Hearing Technologies, ruft aus diesem Grund vor allem junge Menschen, die ihr Gehör noch nicht getestet haben, auf: „Testet eure Ohren: kostenlos und sehr einfach – in nur sechs Minuten! Zum ‚Welttag des Hörens‘ werden wir auf unserer Website spannend aufbereitete Informationen rund um das Hören präsentieren. Denn wir wollen vor allem Jugendliche in ihrer digitalen Lebenswelt erreichen und zeigen, dass es Spaß macht, mehr über das Gehör zu verstehen.“ Auch Prof. Dr. Birgit Mazurek, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Tinnitus-Stiftung Charité, bestätigt: „Die Zahl junger Menschen mit Hörproblemen wächst rasant. Wir unterstützen den ‚Welttag des Hörens‘ am 3. März, weil Gehörschutz zu unseren zentralen Aufgaben gehört. Ziel ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen und zu animieren, achtsamer mit dem eigenen Gehör umzugehen.“

Individuell statt laut

Mit Hilfe der Apps „Mimi Hörtest“ und „Mimi Music“ kann Musik auf dem Smartphone an individuelle Stärken und Schwächen des Gehörs so angepasst werden, dass Nutzer Musik in besserer Qualität hören, und zwar bei geringerer Lautstärke. Damit kann die präventive Idee eines gesunden Hörens in den Alltag integriert werden.  Alle Infos zur Initiative zum gesunden Hören und zum Index finden Sie in einem ausführlichen Hörs-Special.

Infos rund um „gesundes Hören“ von Mimi gibt es hier.

Claudia Rembecki

Redakteurin, BARMER Unternehmenskommunikation

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