Startseite Gesundheit Haben Sie es gewusst? Fünf Fakten über den Schlaganfall
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Gesundheit

Haben Sie es gewusst?

Um den Schlaganfall ranken sich viele Mythen. Stimmt es, dass nur alte Menschen betroffen sein können? Und schützt Aspirin vor der Erkrankung? Finden Sie es heraus!

Einem Schlaganfall kann man mit ausreichend Gehirnjogging vorbeugen.

Gehirnjogging kann unser Gedächtnis trainieren, nicht aber vor einem Schlaganfall schützen. Eine sinnvolle Vorbeugungsmaßnahme ist es, den Blutdruck zu senken, sich ausreichend zu bewegen und auf Rauchen und Alkoholkonsum zu verzichten.

 

Jeder dritte Erwachsene in Deutschland hat in Deutschland einen erhöhten Blutdruck.

Um den Schlaganfall ranken sich viele Mythen. Stimmt es, dass nur alte Menschen betroffen sein können? Und schützt Aspirin vor der Erkrankung? Finden Sie es heraus!

Viele Menschen wissen nichts von ihrem Bluthochdruck, weil er lange Zeit symptomlos verlaufen kann. Fühlen Sie sich unwohl und haben Sie Beschwerden wie Nervosität, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen oder Schwindel, sollten Sie sich medizinisch durchchecken lassen.

 

Nach einem Schlaganfall können Betroffene eine Depression entwickeln.

Um den Schlaganfall ranken sich viele Mythen. Stimmt es, dass nur alte Menschen betroffen sein können? Und schützt Aspirin vor der Erkrankung? Finden Sie es heraus!

Ja, es ist tatsächlich so, dass ein Schlaganfall tiefgreifende psychische Folgen haben kann. Eine Schlaganfall-Depression tritt bei mindestens einem Drittel aller Patienten auf. Falls Sie davon betroffen sind, sollten Sie unbedingt mit Ihrem Hausarzt darüber sprechen. Es gibt viele Möglichkeiten, Ihnen aus dieser schweren Phase zu helfen.

 

Die tägliche Einnahme von Aspirin schützt Gesunde vor einem Schlaganfall.

Um den Schlaganfall ranken sich viele Mythen. Stimmt es, dass nur alte Menschen betroffen sein können? Und schützt Aspirin vor der Erkrankung? Finden Sie es heraus!

Acetylsalicylsäure (ASS) ist zwar ein wirkungsvolles Mittel, um die Verklumpungsneigung der Blutplättchen (Thrombozyten) herabzusetzen und so die Wahrscheinlichkeit für Verstopfungen der Blutgefäße zu reduzieren. Dennoch sollten gesunde Menschen auf eine prophylaktische regelmäßige Einnahme von Aspirin verzichten. Der Nutzen ist laut Deutscher Herzstiftung so gering, dass die Gefahr eventueller Nebenwirkungen überwiegt. Aspirin kann im Einzelfall zu schweren Magen-Darm-Blutungen oder Gehirnblutungen führen. Sinnvoll kann die Einnahme von Aspirin hingegen für Menschen sein, die bereits einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten haben. Ebenso ist Aspirin für Menschen zu empfehlen, die eine koronare Herzkrankheit (KHK) haben, deine Ballondilation mit Stent-Implantation hinter sich haben oder bei denen eine Bypass-Operation stattgefunden hat.

 

Weltweit tritt jeder 20. Schlaganfall bei Kindern auf.

Um den Schlaganfall ranken sich viele Mythen. Stimmt es, dass nur alte Menschen betroffen sein können? Und schützt Aspirin vor der Erkrankung? Finden Sie es heraus!

Ein Schlaganfall ist tatsächlich keine „Alte-Leute-Krankheit“. Auch wenn das Risiko für die Erkrankung mit dem Alter steigt, kann sie auch jüngere Menschen treffen. Experten gehen von etwa 500 betroffenen Kindern pro Jahr aus, fast ein Drittel davon sind Neugeborene.  Rund 30.000 Patienten sind unter 55 Jahre alt.

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Claudia Rembecki

Redakteurin, BARMER | Unternehmenskommunikation

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  • Anja/stock.adobe.com
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