Startseite Gesundheit FSME: neue Risikogebiete in Ostdeutschland
Eine Zecke sitzt auf einem Pulloverärmel. Eine Frau hält ihren Daumen vor die Zecke
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Gesundheit

Naturgenuss trotz Zeckenverdruss

Wissenswert für die kommende Zeckensaison: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat im Epidemiologischen Bulletin 8/2020 darauf hingewiesen, dass sich die Risikogebiete für eine FSME-Infektion weiter ausdehnen. Bislang galt der Ausweis vor allem für einen größeren Verbund mit den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg, Südhessen, dem südöstlichen Thüringen und Sachsen. Vereinzelt gibt es außerdem noch Gebiete in Mittelhessen, im Saarland, in Rheinland-Pfalz und in Niedersachsen.

Karte des RKI mit FSME-Risikogebieten in Deutschland

© Robert-Koch-Institut, 2020

 

Neu ausgewiesen wurden zwei Kreise in Sachsen (Stadtkreis Dresden, Landkreis Meißen) sowie ein Kreis in Thüringen (Landkreis Schmalkalden-Meiningen).

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine Vireninfektion infolge eines Zeckenstichs. Die Infektion kann neurologische Erkrankungen wie Meningitis, Enzephalitis oder auch Myelitis nach sich ziehen.

2019 wurden dem RKI über 400 Menschen gemeldet, die nach einer Infektion erkrankt waren. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt deshalb eine Schutzimpfung bzw. die regelmäßige Auffrischung des Impfschutzes. Besonders gilt dies für Personen, die in Risikogebieten wohnen bzw. sich dort im Freien aufhalten – aber auch darüber hinaus. Denn auch außerhalb dieser Gebiete werden hin und wieder Erkrankungen registriert.

Copyright Arenth Freimann

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Claudia Rembecki

Redakteurin, BARMER | Unternehmenskommunikation

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