Gesundheit

Frühstücken wie ein Kaiser?

„Morgens wie ein Kaiser frühstücken, mittags wie ein König speisen und abends wie ein Bettler“, so heißt es im Volksmund. Schließlich soll das Frühstück als erste von drei Mahlzeiten des Tages ja den Stoffwechsel ankurbeln und die über Nacht geleerten Energiespeicher für einen guten Start in den Tag neu auffüllen.

Geschätztes Startritual der Deutschen

  • Für rund 86 Prozent der Deutschen bleibt laut einer Forsa-Umfrage das tägliche Frühstück im Alltag ein Muss, ob daheim, unterwegs oder bei der Arbeit. Die restlichen 14 Prozent können zumindest unter der Woche gut darauf verzichten.
  • 30 Prozent frühstücken gern süß. Sie belegen ihre Scheibe Brot, ihr Brötchen oder ihr Croissant vorzugsweise mit Marmelade, Honig oder einem Schokoaufstrich.
  • 27 Prozent frühstücken lieber deftig bis pikant, mit Brötchen, Wurst und Käse als Belag.
  • 18 Prozent bringen eher Gesundes und Kalorienarmes auf den Teller. Zum Beispiel Vollkornbrot mit körnigem Frischkäse und Gurke oder Müsli mit frischen Früchten.
  • 14 Prozent derjenigen, die verzichten, trinken immerhin ein bis zwei Tassen Kaffee, um ihren Kreislauf in Schwung zu bringen.
  • 6 Prozent frühstücken lieber gar nicht.

Wer nichts oder wenig frühstückt, neigt stärker dazu, mittags und abends zu einer kalorienhaltigen Mahlzeit zu greifen und so die Energiezufuhr zu überfrachten. Daher empfiehlt es sich, wenigstens etwas Milch sowie ein Stück Obst oder einen frisch zubereiteten Smoothie als Vitaminquelle für den Morgen einzuplanen. So lässt sich der Heißhunger eher umgehen.

Frühstücken ist Herzenssache

Wer vor allem regelmäßig und gesund frühstückt, könne zudem das Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen senken. Dies ergab eine Studienreihe der US-amerikanischen Herzgesellschaft AHA. Eine qualitativ hochwertige Mahlzeit am Morgen könne dazu beitragen, dass Zeitpunkt und Häufigkeit weiterer Mahlzeiten am Tag bewusster gewählt und diese im Gegensatz zu willkürlichen Snacks auch achtsamer genossen würden.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) sieht es so: Ausgewogen soll jedes Frühstück sein, schmackhaft und abwechslungsreich, nicht zu fettig und nicht zu süß – und wie alle Mahlzeiten mit Anteilen an Obst bzw. Gemüse ausgestattet. Eine von zwei empfohlenen Tagesportionen Obst kann man als Belag auf der Scheibe Brot oder als Zutat im Müsli oder im Naturjoghurt nutzen. Man sollte sich außerdem Zeit für das Frühstück nehmen und es achtsam genießen – das fördert das Sättigungsempfinden.

Filmreif frühstücken

Frühstücken bei Tiffany

Kann man bei Tiffany in New York wirklich frühstücken? Ja, denn im November 2017 eröffnete im legendären Juweliergeschäft an der Fifth Avenue das „Blue Box Café“. Im Film nahm Audrey Hepburn ihren Morgenkaffee noch vor den Schaufenstern zu sich. Heute nehmen Gäste im vierten Stock in bequemen Sesseln Platz und genießen die Aussicht auf den Big Apple.

Claudia Rembecki

Redakteurin, BARMER Unternehmenskommunikation

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