Mit den ersten Lockerungen der Anti-Corona-Beschränkungen befürchten Experten einen erneuten Infektionsanstieg und ein steigendes Risiko vor allem für Menschen mit Vorerkrankungen. Mit einem „Corona-Lotsen“ will die BARMER diese Menschen bestmöglich vor einer Infektion schützen. Er soll insbesondere älteren und multimorbiden Patienten individuelle Hilfen zur Prävention und zur Verrichtung des täglichen Lebens geben. „Corona-Risikopatienten brauchen Unterstützung beim Einkaufen, bei der Behandlung ihrer Krankheiten, der Medikamentenversorgung und anderen alltäglichen Verrichtungen. Sie brauchen das Gefühl, jetzt nicht allein zu sein. Wir wollen ihren Bedarf individuell ermitteln und ihnen passgenaue Hilfen anbieten. Auf diese Weise können wir das Risiko einer Corona-Infektion minimieren“, so BARMER-Vorstand Dr. Mani Rafii. Ziel ist es, Kontakte weitestgehend zu vermeiden, ohne dass die kontinuierliche medizinische und pflegerische Versorgung darunter leide.

Rund 100.000 Versicherte werden kontaktiert

Mit ihrem neuen Programm will die Kasse die am meisten Gefährdeten gezielt durch die Corona-Krise lotsen. Die Auswahl der betroffenen BARMER-Versicherten fußt auf Algorithmen der Johns-Hopkins-Universität, die die Verbreitung des Coronavirus weltweit verfolgt. Der „Corona-Lotse“ soll nun allen besonders gefährdeten Risikopatienten angeboten werden. Dafür werden jetzt zeitnah rund 100.000 Versicherte kontaktiert, denen der „Corona-Lotse“ besonders gut im Alltag helfen kann.

Ein Interview mit einem Corona-Lotsen lesen Sie hier.

Ausführliche Informationen darüber, wie Risikopatienten sich in Corona-Zeiten schützen können, finden Sie auf der BARMER-Homepage.

 

Claudia Rembecki

Redakteurin, BARMER Unternehmenskommunikation

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