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Cardio-Training mit Hometrainern
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Bewegung

Runter vom Sofa

Zahlreiche Freizeitsportler setzen beim regelmäßigen Ausdauertraining auf Heimtrainer wie Cross- oder Ellipsentrainer, Fahrrad-Ergometer, Rudergerät oder Laufband. 2018 waren laut Statistischem Bundesamt knapp 23 Prozent aller deutschen Haushalte mit solchen Geräten ausgestattet. Mit neuen digitalen Anwendungen sind sie heute noch vielseitiger, zudem kompakter und auch leiser in der Anwendung. Die Deutsche Herzstiftung rät, folgende Punkte zu beachten.

 

  • Vier- bis fünfmal pro Woche wenigstens 30 Minuten Cardio-Training sind optimal. Doch auch schon ein bis zwei Einheiten pro Woche können bereits Wirkung zeigen.
  • Man sollte sich an die Trainingsdauer und den Umfang langsam herantasten, damit Herz und Gelenke nicht überlastet werden. Bei bestehenden Herzerkrankungen sollte dies individuell festgelegt und vorab mit einem Arzt abgeklärt werden.
  • Nicht jedes Gerät ist für jedes Alter und jedes Fitnesslevel geeignet. Deshalb sollte man sich über grundsätzliche Unterschiede informieren.
  • Ältere Heimtrainer verfügen noch über ein mechanisches Bremssystem zur Erhöhung des Tretwiderstandes. Abhängig von der gewählten Drehzahl treten sie sich wechselnd schwerer – das kann irritieren. Neuere Geräte mit Magnet- bzw. Wirbelstrombremssystem ermöglichen gleichmäßigere Bewegungsabläufe.
  • Fahrrad-Ergometer messen die Herzfrequenz und die Leistung in relativ genauer Wattzahl. Speziell Herzpatienten können gemeinsam mit ihrem Arzt bei entsprechend ausgestatteten Geräten vorab einen Watt-Leistungsbereich oder eine Herzfrequenz festlegen und so das Risiko einer Überlastung einschränken.
  • Cross- und Ellipsentrainer ermöglichen ein umfassendes Training der großen Muskelpartien. Im Gehen werden neben den Beinen auch Schultergürtel- und Armmuskulatur trainiert, da die Hände gleichzeitig zwei mitschwingende Haltestangen greifen. Besonders ältere Menschen haben manchmal Probleme mit der Koordination dieser Bewegungsabläufe. Sie sollten gegebenenfalls probetrainieren.
Cardio-Training: Lärm bei häuslichem Fitness

Fitness daheim: Auf gute Nachbarschaft!

Die in Ihrer Hausordnung vorgeschriebenen und die gesetzlichen Ruhezeiten Ihres Bundeslandes gelten auch für Sport. Der Lärm der häuslichen Fitness sollte deshalb Zimmerlautstärke nicht überschreiten. Bei manchen Heimtrainern, bei Laufgeräuschen oder ständig polternden Gewichten kann das relevant werden. Unzulässig wäre sicher, harte Bälle gegen die Wand zu schlagen oder wild durch die Wohnung zu sprinten. Vielleicht klären Sie mit Nachbarn in der Wohnung unter Ihnen einfach, dass Sie jeden Tag ein paar Minuten Fitness machen und ob dies stört. Kann man einordnen, was geschieht, geht man oft besser damit um. So steht dem regelmäßigen Fitnesstraining nichts im Weg!

Claudia Rembecki

Redakteurin, BARMER | Unternehmenskommunikation

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