Das Präsidium des BARMER-Verwaltungsrates diskutiert über die Gestaltung des Beitragssatzes: Dirk Wiethölter, Bernd Heinmann, Ulrike Hauffe, Herbert Fritsch und Dietmar Katzer (v. l. n. r.)
Verwaltungsrat

Gute Nachrichten für Versicherte

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Rund 56 Millionen Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland zahlen seit Anfang des Jahres weniger für ihre Gesundheit. Der Grund: Seit Januar 2019 müssen sich Arbeitgeber auch beim Zusatzbeitrag zur Hälfte beteiligen. Das sind gute Nachrichten für BARMER-Mitglieder, zumal die BARMER für das Jahr 2019 den Beitragssatz bereits zum vierten Mal in Folge stabil bei 15,7 Prozent hält und zusätzlich das Leistungsspektrum erweitert. Hauptverantwortlich für die positiven Nachrichten ist der BARMER-Verwaltungsrat.

Bernd Heinemann: Die Festlegung des Beitragssatzes gehört Jahr für Jahr mit zu den wichtigsten Aufgaben des Verwaltungsrates. Im Mittelpunkt aller Diskussionen steht dabei stets das Ziel, den Versicherten ein möglichst attraktives Preis-Leistungsverhältnis zu bieten, und zwar langfristig.

Ulrike Hauffe: Da gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht dem medialen Druck nachzugeben. Denn der Ruf nach Beitragssenkungen war im vergangenen Jahr immer wieder zu hören. Und natürlich belastet die BARMER ihre Versicherten finanziell nicht unnötig. Doch die pauschale Aussage: „Die gesetzlichen Krankenkassen haben übermäßig viel Geld gehortet und sollen dieses nun auch an die Versicherten weitergeben.” spiegelt schlicht und ergreifend nicht die Wirklichkeit wider.

Dietmar Katzer: Es gibt tatsächlich einige Kassen, die Milliardenrücklagen aufgebaut haben. Allerdings nicht, weil sie so gut wirtschaften. Wir haben schon oft auf die Schieflage in Bezug auf den Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen hingewiesen. Weil es in den Städten mehr Ärzte, Therapeuten und Kliniken gibt, entstehen dort pro Kopf mehr Kosten als auf dem Land. Das Finanzierungssystem nimmt darauf jedoch keine Rücksicht, sodass bundesweit agierende Kassen im Schnitt zu wenig und regional aufgestellte zu viel Geld aus dem Gesundheitsfonds erhalten. Es geht also zu viel Geld an Krankenkassen in den ländlichen Regionen, wo die Versorgungskosten grundsätzlich niedriger sind, und zu wenig an die Kassen in den Metropolen.

Dirk Wiethölter: Deshalb fordert die BARMER ja auch dringend, den Finanzausgleich der Krankenkassen zu reformieren. Das Ziel muss mehr Fairness sein. Um es ganz klar zu formulieren: Der neue Finanzausgleich muss mehr Geld für Versicherte in den Metropolen bereitstellen. Dafür braucht es die Einführung einer sogenannten Regionalkomponente zur Beseitigung der beschriebenen Wettbewerbsverzerrungen.

Herbert Fritsch: Die Politik will das Thema angehen. Aber Ergebnisse einer Reform des Finanzausgleichs sind erst mittelfristig zu erwarten. BARMER-Versicherte aber möchten bereits jetzt eine finanzielle Entlastung.

Ulrike Hauffe: Und die bekommen sie auch. Durch die Rückkehr zur Parität übernehmen die Arbeitgeber schließlich auch die Hälfte des Zusatzbeitrags.

Dirk Wiethölter: Als Arbeitgeber-Vertreter schlagen bei diesem Punkt zwei Herzen in meiner Brust: Einerseits gönne ich jedem Versicherten ein finanzielles Plus, andererseits steigen durch die Parität die Lohnnebenkosten. Das ist schon eine enorme Belastung für die Arbeitgeber.

Bernd Heinemann: Aber es geht ja nicht nur um monetäre Entlastungen, sondern um Konstanz und Solidität sowie das eingangs bereits erwähnte attraktive Preis-Leistungsverhältnis. Das ist unseren Versicherten am wichtigsten.

Herbert Fritsch: Das stimmt. Deshalb setzen wir auf ein Plus an Leistungen und haben unsere Satzung entsprechend erweitert. So übernimmt die BARMER auf vielfachen Wunsch ihrer Versicherten neuerdings die kompletten Kosten für Reiseschutzimpfungen bei Privatreisen. Dabei orientiert sie sich an den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission des Robert Koch-Instituts.

Dietmar Katzer: Zusätzlich wurde das bewährte Bonusprogramm ausgebaut, bei dem Teilnehmende Bonuspunkte sammeln, indem sie beispielsweise Präventionskurse besuchen, zur Früherkennungsuntersuchung gehen oder Mitglied im Fitnessstudio sind. Konkret können Versicherte seit Beginn des Jahres 2019 Prämien von bis zu 100 Euro anstatt bisher 30 Euro erhalten. Alternativ können sie sich auch für einen 50 Euro Zuschuss für eine private Krankenzusatzversicherung entscheiden.

Ulrike Hauffe: Außerdem wurde das Bonusprogramm digitalisiert. Wer möchte, kann ab sofort mit der neuen BARMER Bonus-App bequem Punkte sammeln, Nachweise hochladen und Prämien bestellen. Die Bonus-App kann sowohl mit einem Smartphone als auch am Computer oder mit einem Tablet-PC genutzt werden.

Bernd Heinemann: Ich bin davon überzeugt, dass die Versicherten unser attraktives Preis-Leistungsverhältnis zu schätzen wissen. Die BARMER steht für Solidität, hochwertige Leistungen und kompetenten Service.

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Kommentar
  1. Sehr geehrte Damen und Herren,

    wozu bitte, müssen wir in Deutschland ein weiteres kompliziertes „Finanzausgleichsmodell“ installieren? Damit danach die anderen oder sogar die gleichen Lobbyisten darüber klagen, dass es ungerecht und intransparent sei?
    Bei allem Respekt, aber ich muss feststellen, dass auch im Verwaltungsrat „meiner“ Krankenkasse“ zu viele Expolitiker/-innen und ehemalige Staatsbeamte meinungsbildend und -führend sind. Sie müssten es eigentlich besser wissen, sind aber in diesem System der staatlichen Subventionierung (wofür wir als Steuer- und Beitragszahler ja doppelt herangezogen werden) ja „groß“ geworden. Gesundheit und ärztliche bzw. medizinische Leistungen – zumindest eine „Grundversorgung“ – sollten zwar nach meiner persönlichen Auffassung keine Ware bzw. Dienstleistung sein wie jede andere sein. Aber Wettbewerb unter Krankenkassen kann doch wirklich nichts schaden. Wenn einige nicht „am Markt“ bestehen könnten, wer würde sie wirklich vermissen?

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Uwe Hartmann

    1. Sehr geehrter Dr. Hartmann,
      auch die BARMER befürwortet grundsätzlich einen Wettbewerb unter den gesetzlichen Krankenkassen – allerdings zu fairen Bedingungen. In der gesetzlichen Krankenversicherung laufen die Dinge allerdings auseinander: Weil es in den Städten mehr Ärzte, Therapeuten und Kliniken gibt, entstehen dort pro Kopf mehr Kosten als auf dem Land. Das Finanzierungssystem nimmt darauf jedoch nicht Rücksicht, sodass bundesweit agierende Kassen im Schnitt zu wenig und regional aufgestellte Kassen zu viel Geld aus dem Gesundheitsfonds erhalten. Es geht also zu viel Geld in die ländlichen Regionen, wo die Versorgungskosten grundsätzlich niedriger sind, und zu wenig in die Metropolen. Der Finanzausgleich zwischen den Kassen führt somit zu Verzerrung des von allen gewollten Wettbewerbs. Deswegen benötigen wir eine sachgerechte Reform. Dies gilt es jetzt von der Politik umzusetzen.
      Mit freundlichen Grüßen
      Claudia Rembecki

  2. Leider ist nicht ersichtlich was die Barmer nun zusätzlich leistet, außer Impfung und bonusprogramm.
    Gibt es nun auch Zuschüsse für Homöopathie oder osteopathie? Oder was bieten sie als Ausgleich zu anderen Kassen , die dieses bieten plus bonusprogramm ?

    1. Guten Tag Frau Allewelt,
      konkret übernimmt die BARMER, übrigens auf vielfachen Wunsch ihrer Versicherten, neuerdings die kompletten Kosten für Reiseschutzimpfungen bei Privatreisen. Zusätzlich wurde auch das Bonusprogramm dahingehend ausgebaut, dass Versicherte seit Beginn des Jahres 2019 Prämien von bis zu 100 Euro anstatt bisher 30 Euro erhalten. Alternativ können sie sich auch für einen 50 Euro Zuschuss für eine private Krankenzusatzversicherung entscheiden. Informationen zum Bonusprogramm finden Sie hier; Informationen zum Leistungsangebot haben wir hier für Sie zusammengefasst.
      Mit freundlichen Grüßen
      Claudia Rembecki

  3. Seit Januar 2001 zahle ich auf meine Zusatzrente,Krankenkassenbeiträge.
    Bis zum 31.12.200 brauchten die Versicherten keine Beiträge,auf die Zusatzrente bezsahlen.
    Das fand ich sehr ungerecht. Ich habe gehört,das es im Gespräch ist,dies wieder abzuschaffen.
    Was ist dann mit den Barmerkunden,die jahrelang,bezahlt haben?
    Werden diese wieder betrogen oder bekommen sie die Beiträge zurück?

  4. Von den Krankenkassen sollte auch Druck gemacht werden für die Pflege, denn die Pflegekassen sind auch finanziell sehr stark aufgestellt und wenn man dann die Beteiligung an den Heimkosten sieht, die zahlt zu 2/3 der Heimbewohner. Bei jahrelanger Zahlung der Pflegeversicherung eine Schande und Missachtung der Lebensleistungen, abgesehen davon das Erspartes genommen wird, kommt bei Grundstücksbesitz einer Enteignung gleich oder man landet gleich im „Loch“

    1. Guten Tag Herr Waldow,
      laut BARMER-Pflegereport 2017 liegt der Gesamteigenanteil für Heimbewohner im Durchschnitt bei monatlich 1.691 Euro. Dabei ist die Streuung beachtlich. Für ein Viertel der Einrichtungen liegt der Gesamteigenanteil unter 1.286 Euro, bei einem weiteren Viertel dagegen bei über 2.053 Euro und für ein Prozent der Einrichtungen sogar bei über 3.000 Euro. Auch auf Länderebene gibt es massive Unterschiede. So reicht der Gesamteigenanteil von 1.107 Euro in Sachsen-Anhalt bis hin zu 2.252 Euro in Nordrhein-Westfalen (Report Seite 30f.).
      Die BARMER unterstützt Ihre Versicherten bei dem sensiblen Thema Pflege – eine Übersicht der unterschiedlichen Angebote finden Sie hier.

      Mit freundlichen Grüßen
      Claudia Rembecki

    1. Guten Tag Frau Briele,
      zu dem erweiterten Leistungsspektrum gehören die komplette Kostenübernahme für Reiseschutzimpfungen bei Privatreisen sowie der Ausbau des BARMER-Bonusprogramms. Informationen zum Bonusprogramm finden Sie hier; Informationen zum Leistungsangebot haben wir hier für Sie zusammengefasst.
      Mit freundlichen Grüßen
      Claudia Rembecki

  5. guten Tag,
    wir haben nur eine Frage :

    wir sind beide Rentner müssen wir nun den Vollen Krankenkassen Beitrag doch noch weiter Zahlen oder wird die hälfte om Rententräger bezahlt ???
    Danke für Ihre Antwort

    1. Guten Tag Ehepaar Engel,
      die Deutsche Rentenversicherung Versicherung Bund übernimmt seit Januar 2019 die Hälfte des allgemeinen Versicherungsbeitrages sowie die Hälfte des individuellen Zusatzbeitrages. Die Anteile für die Beiträge werden automatisch von der Bruttorente einbehalten und an die Krankenversicherung überwiesen. Rentner müssen dafür also keinen extra Antrag stellen.

      Mit freundlichem Gruß
      Claudia Rembecki

  6. Das heißt ich muss nun in die Länder fliegen, in denen ich eine Reiseschutzimpfung brauche um auch ein Plus an Bonus von der Barmer zu bekommen. Darüber soll ich mich freuen!!!
    Wer in diese Länder reisen möchte soll seine Impfungen privat bezahlen, da gibt es andere Leistungen worüber man sich freuen kann wenn man einen Anteil oder ganz bezahlt bekommt.
    Zahnreinigung z.B. Und zwar bei dem Zahnarzt dem ich vertraue und nicht den ich konsultieren muss um die Reinigung bezahlt zu bekommen.

    1. Guten Tag Frau Scherz,
      wir bezuschussen die PZR über das in unserer Satzung enthaltene Bonusprogramm aktiv Pluspunkten. Sie können bei 500 gesammelten Punkten als Prämie ein 50-Euro-Zuschuss-Gutschein auswählen und diese für die durchgeführte Zahnreinigung verwenden. Uunter den Leistungsbeschreibungen unserer Homepage zur Professionellen Zahnreinigung ist der Zuschuss über das Bonusprogramm in Form eines Gutscheins zu individuellen Gesundheitsleistungen zu finden.

      Mit freundlichen Grüßen
      Claudia Rembecki

    1. Guten Tag Frau Schäffer,
      Rentner, die als Pflichtversicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung sind, zahlen seit dem 1. Januar nur noch die Hälfte des Zusatzbeitrags. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund hin.Neben der Hälfte des allgemeinen Krankenversicherungsbeitrags zahlt die Rentenversicherung nun auch die verbleibenden 50 Prozent des Zusatzbeitrags, den die Rentner bisher alleine tragen mussten.

      Mit freundlichen Grüßen
      Claudia Rembecki

  7. Ich bin seit 2007 Rentnerin und seit 10 Jahren Mitglied in einem Fitnessstudio.
    Arbeite sehr aktiv ehrenamtlich für den Sozialverband VdK (KV Euskirchen) und achte sehr auf meine Gesundheit.
    Nehme die Vorsorgeuntersuchungen wahr, die mir angeboten werden.
    Wie könnte sich das Bonusprogramm für mich auswirken ?

    1. Guten Tag Frau Berbuir,
      wenn Sie sportlich aktiv sind, beugen Sie Krankheiten vor. Das Engagement für Ihre Gesundheit honorieren wir mit dem Bonusprogramm „aktiv pluspunkten“, in dem Sie für Ihre Fitnessstudio-Mitgiledschaft Punkte bekommen. Ab 500 Bonuspunkten können Sie zwischen verschiedenen, attraktiven Prämien wählen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Claudia Rembecki

  8. Guten Tag,

    werden denn endlich die Kosten für mindestens eine professionelle Zahnreinigung pro Jahr von der Kasse übernommen?
    Andere Kassen bezahlen diese sinnvolle Vorsorge schon lange.

    Mit freundlichen Grüßen
    Petra Stephan

    1. Guten Tag Frau Stephan,
      die Professionelle Zahnreinigung (PZR) ist keine Leistung die in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen fällt und daher grds. selbst zu bezahlen. Über das in unserer Satzung enthaltene Bonusprogramm aktiv pluspunkten kann bei 500 gesammelten Punkten als Prämie ein 50-Euro-Zuschuss-Gutschein ausgewählt und für die Bezuschussung der PZR verwendet werden. Die PZR zählt dabei zu den Leistungen, für die Punkte gesammelt werden können. Gerne beraten Sie unsere Kollegen in Ihrer Geschäftsstelle oder am Servicetelefon ausführlich zu diesem Thema.

      Mit freundlichen Grüßen

  9. Grundsätzlich sind mehr Leistungen ja immer zu begrüßen. Ich verstehe jedoch die Haltung der Barmer nicht, nun auch für die private Reise den Impfschutz zu übernehmen. Es wird zwar gerne damit argumentiert, dass eine Reise ohne Impfung und einer möglichen daraus resultierenden Erkrankung dann am Ende viel teurer für die Krankenkasse wäre, aber was interessiert mich das jemand nach Afrika fliegt und ich zahle mit meinem Beitrag dessen Impfung. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Fliege ich viel in Urlaub, dann gönne ich mir die dazugehörigen Impfungen. Umgekehrt wurde mir eine Sporteingangsuntersuchung/Kardiologie abgelehnt, obwohl eine Menge anderer Krankenkassen dies vollständig bezahlen. Ich weiß das jeder denkt sein Anliegen wäre wichtiger als das der anderen, aber ich würde mir da eher einen Bonustopf pro Versichertem wünschen, wo der eine Versicherte halt seine private Impfung finanziert und ich zum Beispiel damit meine Sporteingangsuntersuchung. Das fände ich fairer.

  10. Dieser Artikel hat die Überschrift „Verwaltungsrat erweitert Leistungsangebot“. Beim Durchlesen erhält man i.W. aber Info und Gejammere über die schlechte Finanzverteilung und nur sehr rudimentäre Info zu Leistungserweiterungen!

    Das finde ich verbesserungswürdig!

    1. Guten Tag Herr Pszolla,
      ich kann Ihren Eindruck verstehen, dass in der Gesprächsrunde das Thema Leistungserweiterung vielleicht ein wenig untergeht. Wenn so viele Hintergrundinformationen geliefert werden, überliest man die Kernbotschaften zu den Leistungserweiterungen vielleicht schon mal.Allerdings werden diese durchaus benannt. Das ist zum einen die komplette Kostenübernahme für Reiseschutzimpfungen bei Privatreisen und zum anderen der Ausbau des BARMER-Bonusprogramms. Informationen zum Bonusprogramm finden Sie hier; Informationen zum Leistungsangebot haben wir hier für Sie zusammengefasst.

      Mit freundlichen Grüßen
      Claudia Rembecki

  11. Sehr geehrte Damen und Herren.
    Bezahlen sie auch die Impfung gegen die Gürtelrose mit dem neuen Wikstoff Shingrix?
    Mit freundlichem Gruß
    Klaus-Dieter Schröder

    1. Guten Tag Herr Schröder,

      Ihre Frage kann ich mit „Ja” beantworten. Die BARMER übernimmt, der Empfehlung der Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut (RKI) folgend, die Kosten einer Gürtelrose-Schutzimpfung.

      Mit freundlichen Grüßen
      Claudia Rembecki