Michael Hull war Deutschlands erfolgreichster Profitänzer. Doch genauso wichtig wie die sportlichen Erfolge ist Mr. Dance das Thema Inklusion.
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BARMER-Sportbotschafter Michael Hull

10-facher Weltmeister. 6-facher Europameister. 6-facher World Cup Sieger. 12-facher Deutscher Meister. World Guinness-Rekordhalter beim 24-Stunden-Tanzen mit 1068 Damen. Jurymitglied von Lets Dance. Oder anders ausgedrückt: Michael Hull ist Mister Dance. Doch der BARMER-Sportbotschafter ist auch auf dem sozialen Parkett zuhause und bringt jede Menge Bewegung in das Thema Inklusion.

„Der Körper ist etwas Besonderes, was die Natur erschaffen hat. Es ist nie zu spät, früh genug mit Sport und Bewegung zu beginnen.” Gemäß diesem Motto engagiert sich Michael Hull nicht nur bei der BARMER als Sportbotschafter und aktiver Tanzlehrer sondern vor allem auch als 1. Vorsitzender der „Patsy & Michael Hull Foundation”.  Dabei wurde Michael und seiner Schwester Patsy sowohl die Liebe zum Tanz als auch das Engagement für Menschen mit Behinderung quasi in die Wiege gelegt. „Schon unser Vater hat mit Menschen mit Behinderung getanzt. Meine Schwester und ich haben seine Begeisterung geteilt und wollten seine Arbeit nach unserer aktiven Profikarriere ausbauen”, erinnert sich Mr. Dance an die Anfänge des Vereins. Ziel der 2003 gegründeten Foundation ist die Entwicklung, Unterstützung und Durchführung von kulturellen, sportlichen und künstlerischen Aktivitäten mit dem Medium „Tanz“. Der Verein verfolgt integrative und inklusive Projekte mit Beteiligung von Menschen jeden Alters, unterschiedlicher Kulturen und körperlicher Voraussetzungen. Neben zahlreichen Alltags-Projekten initiierte die Foundation seit 2005 fünf inklusive Musicals.

„So unterschiedlich unsere Projekte auch sind, eines haben sie alle gemeinsam: Sie stellen Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt. Und sie zeigen uns allen, was man erreichen kann, wenn man nur will”, so Michael Hull. Befangenheit und Berührungsängste kennt Deutschlands erfolgreichster Profitänzer schon lange nicht mehr. Inklusion ist für ihn seit vielen Jahren gelebter Alltag. Und allen, die das anders sehen, gibt er ein Zitat von Gotthold Ephraim Lessing mit auf den Weg: „Wir sind alle Blätter an einem Baum, keins dem andern ähnlich, das eine symmetrisch, das andere nicht, und doch alle gleich wichtig dem Ganzen.”

Aufgrund ihres großen Engagements für Menschen mit Behinderung und des sozialen Engagements in vielen anderen Bereichen wurde den Geschwistern 2013 der Bundesverdienstorden verliehen.

Claudia Rembecki

Redakteurin, BARMER Unternehmenskommunikation

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