Versorgung

BARMER GEK Arzneimittelreport

Ständig steigende Ausgaben bei den gesetzlichen Krankenkassen im Arzneimittelbereich? Diese seit Jahren andauernde Preisspirale ließe sich laut BARMER GEK ohne Weiteres nach unten korrigieren. Durch den konsequenten Einsatz sogenannter Biosimilars, also den Nachahmerprodukten biologisch hergestellter Arzneimittel (Biologika), könnten in den kommenden fünf Jahren mehr als vier Milliarden Euro eingespart werden. Das belegt der aktuelle BARMER GEK Arzneimittelreport.

Zitat

Allein bei der BARMER GEK lässt sich in den nächsten fünf Jahren durch eine konsequente Verschreibung von Biosimilars eine halbe Milliarde Euro an unnötigen Ausgaben verhindern.

Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER GEK

Möglich wird dies durch eine veränderte Wettbewerbssituation: In jüngster Vergangenheit haben bereits einige der umsatzstärksten biotechnologisch hergestellten Medikamente ihren Patentschutz verloren und weitere werden in Kürze folgen. Das öffnet den Markt für mehr und mehr Biosimilars, die durchschnittlich 25 Prozent günstiger als die Originalpräparate sind.

 

Um das enorme Einsparpotenzial auch tatsächlich nutzen zu können, sind vor allem die Mediziner gefordert. Sie müssen die Nachahmerprodukte zukünftig konsequent verordnen und Patienten die Angst nehmen, dass durch Biosimilars die Versorgungsqualität leiden könnte.

Zum Weiterlesen

Claudia Rembecki

Redakteurin, BARMER Unternehmenskommunikation

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