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grafische Darstellung eines Herzens, das sich aus aus einzelnen Kreisen mit Symbolen für einen gesunden Lebensstil zusammensetzt
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Aktiv gegen Bluthochdruck

Der gefährliche Bluthochdruck lässt sich in vielen Fällen durch Veränderungen im Alltag beseitigen. Was Sie dafür tun müssen? Das lesen Sie hier:

Auf die schlanke Linie achten

Starkes Übergewicht (Adipositas) erhöht erwiesenermaßen das Risiko für Bluthochdruck und Herz-Kreislauferkrankungen. Mediziner gehen davon aus, dass 30 bis 60 Prozent der Bluthochdruckleiden auf Übergewicht zurückgehen.

Gesund ernähren

Tendenziell nehmen wir weniger kaliumreiche Speisen zu uns – die aber für unseren Körper sehr wichtig sind. Hochdruckpatienten sollten deshalb darauf achten, genügend Obst und Gemüse zu essen, möglichst frisch zu kochen und auf ballaststoffreiche Zutaten zu achten. Empfehlenswert ist die Mittelmeerküche. Salz sollte nur in Maßen verwendet werden.

Bewegung in den Alltag bringen

Unser Kreislauf braucht regelmäßige Bewegung. Hier hatten uns die Neandertaler einiges voraus: Sie haben im Schnitt 25 Kilometer pro Tag Strecke gemacht. Der heutige moderne Durchschnittsmensch kommt gerade mal auf 800 Meter. Die Folge: Die Elastizität der Gefäße verringert sich – Bluthochdruck entsteht. Also Laufschuhe an und raus in den Park! Keine Lust auf Jogging? Jede Sportart, die Spaß macht, hilft!

Der Seele Ruhe gönnen

Ärger im Büro? Stress zu Hause? Seelische Belastungen können Bluthochdruck auslösen. Sie sorgen für die Ausschüttung von Hormonen, die den Puls und den Blutdruck nach oben treiben. Außerdem kann Stress dazu führen, dass man sich ungesund ernährt, raucht und sich zu wenig bewegt. Abhilfe können Entspannungstechniken wie Yoga, Progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training schaffen.

Rauchen dringend vermeiden und Alkohol nur in Maßen

Rauchen führt unter anderem zu Schäden an unserem Herz-Kreislaufsystem, indem es die Verkalkung der Arterien vorantreibt (Arteriosklerose). Die Folge sind verhärtete, unflexible Gefäße und Bluthochdruck. Gute Nachrichten für alle Nichtraucher in Spe: Wer mit dem Rauchen aufhört, kann die Schäden rückgängig machen, sodass sich die Elastizität der Blutgefäße verbessert. Also: Auf Wiedersehen Glimmstängel!

Auch regelmäßiger Alkoholkonsum kann für einen dauerhaften Blutdruckanstieg sorgen. Die Deutsche Hochdruckliga und internationale Hochdruckgesellschaften raten Männern zu nicht mehr als 30 Gramm Alkohol am Tag – das sind etwa zwei Gläser Wein oder zwei Gläser Bier. Frauen sollten nur 20 Gramm am Tag konsumieren.

Claudia Rembecki

Redakteurin, BARMER | Unternehmenskommunikation

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