Verwaltungsrat

AdAM

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Je mehr Medikamente Patienten einnehmen müssen, desto mehr Risiken birgt ihre Arzneimitteltherapie. Denn sowohl die Betroffenen selbst als auch ihre Ärzte können dabei den Überblick verlieren, welches Medikament wie oft und gegen welche Erkrankung eingenommen werden soll. Dieser Überblick ist aber wichtig, um Unverträglichkeiten gegen Medikamente schnell zu erkennen und Wechselwirkungen zwischen diesen vorzubeugen. An diesem Punkt setzt AdAM an. Das Akronym steht für „Anwendung für digital unterstütztes Arzneimittel-Management” und wird von der BARMER gemeinsam der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe derzeit als Modellprojekt durchgeführt. Was genau sich hinter AdAM verbirgt, erklärt Ulrike Hauffe, stellvertretende Vorsitzende des BARMER-Verwaltungsrates.

 

Weitere Informationen zu AdAM und zur Teilnahme an dem Projekt finden Sie auch auf den Seiten 12 und 13 in der aktuellen Print-Ausgabe des BARMER-Versicherten-Magazins.

Claudia Rembecki

Redakteurin, BARMER Unternehmenskommunikation

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Kommentar
  1. Sehr geehrte Frau Hauffe, ich bin nicht sicher ob ich Sie mit dieser Mail erreiche. Ich versuch es trotzdem. Der Artikel von 2/2018 habe ich gut verwahrt. Ich bin hoch interessiert an AdAM für mich und meine Frau. Ich bin 82 Jahre und bekomme pro Tag 10 verschiedene Medikamente und meine Frau Hildegard bekommt pro Tag 14 verschiedene Medikamente.
    Frage: wann wird das AdAM Konzept auch in NRW umgesetzt ? Es wäre nett, wenn ich von Ihnen diesbezüglich eine verbindliche Antwort bekäme. Danke und Gruß Josef Krischer

    1. Sehr geehrter Herr Krischer, vielen Dank für Ihre Anfrage. Sicher stellen sich auch andere Versicherte, auch in anderen Bundesländern, diese Frage. Allerdings lässt sich derzeit leider noch nicht abschätzen, ob – und wenn ja, wann genau – AdAM in die sogenannte Regelversorgung übergehen wird. Hintergrund ist, dass der Gesetzgeber ein bestimmtes Prozedere vorschreibt. Dieses sieht unter anderem vor, dass nach Abschluss der Modellprojekt-Phase zunächst eine detaillierte wissenschaftliche Auswertung stattfinden muss; da das Projekt erst am 31. Dezember 2020 endet, kann die Entscheidung nicht kurzfristig fallen.
      Mit freundlichen Grüßen
      Claudia Rembecki