Achtsamkeit: Wer lernt, bewusster im Augenblick zu leben, beugt Stress vor.
Gesundheit

Achtsamkeit

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Oft genug jagen wir durch unseren Tag, tun vieles gleichzeitig und nichts wirklich richtig. Derart „unter Strom“ vergessen wir schon mal, wie wir morgens zur Arbeit kamen oder was wir am Mittag gegessen haben. Am Abend können wir meist nicht sofort einschlafen. Halten solche Momente an, kann die Balance zwischen gesunder Spannung und Entspannung kippen. Stress, Burnout, schlechte Ernährung, auch Krankheiten können die Folgen sein.

Achtsam sein heißt, innezuhalten und durchzuatmen. Dem Hier und Jetzt bewusst Aufmerksamkeit zu schenken. Distanz nehmen zu dem, was im Augenblick geschieht, und so Grenzen setzen. Die achtsame Zuwendung zum Selbst und zur Umwelt wirkt erholsam und entspannend. Aus eigenen Ressourcen kann so neue Energie geschöpft werden.

Das Prinzip der Achtsamkeit hat seine Wurzeln im Buddhismus und im Yoga. Bekannt gemacht hat es der US-Wissenschaftler John Kabat-Zinn. Er entwickelte MBSR (für „Mindfulness-based Stress Reduction“) als Achtsamkeitspraxis unter anderem bei chronischen Schmerzen und zur Stressbewältigung.

Achtsamkeit ist eine Haltung, die Sie trainieren können. Wir stellen Ihnen das Konzept vor und geben erste Tipps. Wenn Sie das Thema gern vertiefen möchten, können Sie kostenfreie Online-Kurse der BARMER mit MBSR-Elementen sowie weitere Angebote als Einstieg in eine regelmäßige Praxis nutzen.

Video: Prinzip Achtsamkeit

Die Sendung „Planet Wissen“ (WDR/SWR/ARD alpha) fasst Aspekte des Achtsamkeitsprinzips zusammen.

Claudia Rembecki

Redakteurin, BARMER Unternehmenskommunikation

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Kommentar
  1. Danke für den interessanten Beitrag zur Achtsamkeit, dieser ist sehr gut!
    Ich mache auch in der Freizeit Tibetisches Heiljoga das mir bei meinem stressigen Job Halt, Kraft und Entspannung gibt. Werden überhaupt Kosten für den Jogakurs von der BEK übernommen?

    1. Hallo Frau Krüger,
      grundsätzlich unterstützt Sie die BARMER mit bis zu 75 EUR für einen Gesundheitskurs, das kann auch ein Yogakurs sein. Voraussetzung ist, dass der angebotene Kurs die Qualitätskriterien der Primärprävention erfüllt. Unsere Kolleginnen und Kollegen vor Ort prüfen sehr gerne, ob der entsprechende Kurs erstattungsfähig ist. Wenn das der Fall ist, stellt Ihnen der Leistungserbringer nach Durchführung des Kurses eine Bestätigung über Ihre Teilnahme und eine Rechnung aus. Diese können Sie dann bei Ihrer örtlichen Geschäftsstelle einreichen.

  2. In meiner Reha bin ich das erste Mal mit Achtsamkeitsübungen konfrontiert worden. Die bewusste Wahrnehmung war für mich sehr hilfreich. Ich hatte mir vorgenommen, auch zu Hause jeden Tag eine Achtsamkeitsübung auf zu schreiben, dass ist mir im Alltag zwar nicht gelungen, jedoch schaffe ich es in stressigen Situationen immer, mich für einige Minuten auszuklingen, um bewusst Dinge wahr zu nehmen.